Förderung der Arbeitslosen-Beratungsstellen geht weiter
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| Hilfe für Arbeitslose: Ursula Groß-Lawan (ash), Ingrid Bäumer-Möhlmann (Pro Arbeit), Judith Schmitz (Kreis), Inge Egert (GAB), die Geschäftsführer Udo Mescher (GAB), Manfred Bockey (Pro Arbeit) und Wolfgang Terwey(ash)sowie Rolf Erdsiek (GTaktiv,v.l.). |
Die drei unabhängigen Beratungsstellen für Arbeitslose können wieder voll ihre Dienste anbieten, weil der Kreis fördernd einspringt. „Es geht weiter“, verkündete Wolfgang Terwey, Geschäftsführer der Gütersloher Arbeitslosenselbsthilfe (ash), stellvertretend für seine KollegenManfred Bockey (Pro Arbeit Rheda-Wiedenbrück) und Udo Mescher von der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Harsewinkel-Halle (GAB). Nachdem die Bezuschussung durch das Land Ende September 2008 eingestellt worden war, hatte die Beratungstätigkeit unterbrochen oder erheblich reduziert werden müssen. Man sei „sehr überrascht“ gewesen, so Bockey, dass nach 15-jähriger Foerderung eine „sehr gut funktionierende Struktur“ aufgeben werden sollte. Umso mehr freue mansich, dass der Kreisnuneinspringe. So könnten zumindest die drei halben Stellen für die Beratung „als Kernaufgabe“ gehalten werden. Um eine fehlende Restsumme und den Erhalt der darüber hinaus gehenden Treffpunktarbeit müsse auf kommunaler Ebene weiterverhandelt werden. Doch sei die Unterstützung durch den Kreis ein positives Signal dafür. Als zuständige Abteilungsleiterin des Kreises sah Judith Schmitz dessen Aufgabe auch in der Förderung von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit Bedrohten. Deshalb gebe der Kreis dendrei Beratungsstellenimlaufenden Jahr je 20.000 Euro (insgesamt waren laut Terwey 102.000 Euro Landesmittel ausgefallen). Ab 2010 müsse durch die dann neu gewählten Gremienallerdingsnocheinmal entschieden werden. Rolf Erdsiek von der GT aktiv GmbHmisst den Beratungsstellen eine „wichtige Vorfilterfunktion“ zu, beispielsweise bei der ersten Durchsicht und Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Man könne die Stellen zwar nicht institutionell fördern, aber einzelne Dienstleistungen von ihnen einkaufen, eventuell für insgesamt 20.000 Euro. Beraterin Ingrid Bäumer- Möhlmann von Pro Arbeit sprach von einer breiten Palette an Hilfestellungen. Neben konkreten Fragen würden häufig auch Ängste und Unsicherheiten geäußert. Viele fürchteten beim Abrutschen in den Hartz IV-Sektor alles zu verlieren. Udo Mescher von der GAB sieht in der jährlich von rund 1.000 Menschengenutzten Beratungstätigkeit „eine Säule für die erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik im Kreis Gütersloh. ¦OWL


