Chipkarten liegen gut im Rennen
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| Vor schlechtem Wetter und Langfingern geschützt stehen die Zweiräder in der Radstation im Bahnhof Rheda. Den Service am Laufen halten (v. 1.) Wolfgang Krink, Pro-Arbeit-Geschäftsführer Manfred Bockey und Helmut Schmeck. |
Rheda-Wiedenbrück (gl). Der Verlauf der jüngsten Etappe der Radstation stimmt Manfred Bockey zuversichtlich. „Man sieht, dass die Zahlen nach oben gehen", resümiert der Geschäfts¬führer des Vereins Pro Arbeit, der ,die Einrichtung im Bahnhof Rhe¬da betreibt.
Nachdem für die Radstation im Herbst 2003 der Startschus s gefallen war, legte Bockey nun die Zahlen für das zweite komplette Betriebsjahr vor. 2005 wurden 414 Monatskarten verkauft, das sind 82 Karten mehr als im Jahr zuvor. Der Zuwachs um 24,70 Prozent, sei mehr als genug, um den Rückgang an verkauften Wo¬chenkarten auszugleichen. 54 da¬von wurden vergangenes Jahr an die Radfahrer gebracht und da¬mit 54 weniger als 2004. Mit 1869 Tageskarten konnte die Radstati¬on 2,19 Prozent zulegen. 35 Jah¬reskarten gingen über den Ver¬kaufstresen (32 waren es 2004), und bergauf ging es bei den Schü¬lerjahreskarten: 23 gegenüber 13 in 2004 wurden im Vorjahr abge¬geben.
Richtig rund lief das Geschäft mit den Chipkarten. Mit ihr kann der Radler auch außerhalb der Geschäftszeiten und rund um die 'Uhr zu seinem Drahtesel gelan¬gen. „Das wird sehr rege ge¬nutzt" , freut sich Bockey über den Anstieg von fast 72 Prozent bei den Chipkarten pro Monat: 127 davon verkauften die Mitarbeiter der Radstation. Die Chipkarte pro Jahr wurde 49 Mal verlangt, 2004 war dies 44 Mal der Fall.
Keine große Rolle spielt der Fahrradverleih, der vor allem im Sommer genutzt werde. wurde ein solches Vehikel im Vor¬jahr verliehen. Die Codierung wurde 16 Mal in Anspruch ge¬nommen (2004: 22 Mal).
Mit Blick auf die drei wesentli¬chen Ziele, die mit der Einrich¬tung rund ums Zweirad verfolgt werden, zeigt sich der Pro-Ar¬beit-Geschäftsführer zufrieden. „Wir nutzen die Radstation als Trainingsfeld für Wiedereinglie¬derungsmaßnahmen", nennt er den arbeitsmarktpolitischen As¬pekt und findet: „Das hat sich gut bewährt".
Diese Arbeit geht einher mit der Kernfunktion, den Kunden für deren Rad eine bewachte, vor Diebstahl und Witterung ge¬schützte Unterstellmöglichkeit zu bieten. „Es gibt einen großen Berg vieler kleiner Serviceleis¬tungen", ergänzt Helmut Schmeck, der mit Wolfgang Krink die Radstation betreut, dass noch manche Auskunft und mancher Handgriff dazu kommt, um für den Reisenden öffentliche und umweltfreundliche Ver¬kehrsmittel attraktiv zu gestal¬ten. Sie sind es denn auch, die helfen, wenn eine Frau ihr Rad die Treppen nicht hochtragen kann.
Zudem geht es um Vorbeugung und Sicherheit im Bahnhof. Die Radstationsmitarbeiter achten mit Argusaugen darauf, ob uner¬wünschte Gäste im Bahnhof he¬rumlungern und wo Schaden ver¬hindert werden kann. Manches mal reichten, so ihre Erfahrung, „schon ein paar Worte", um die Situation zu verbessern.
„Das alles passt zusammen und funktioniert gut", resümiert Bockey den bisherigen Verlauf und wünscht sich für die künftige Wegstrecke der Einrichtung eine klare Parkregelung vor dem Bahnhof, wobei die Radstation berücksichtigt werden sollte".
Nachdem für die Radstation im Herbst 2003 der Startschus s gefallen war, legte Bockey nun die Zahlen für das zweite komplette Betriebsjahr vor. 2005 wurden 414 Monatskarten verkauft, das sind 82 Karten mehr als im Jahr zuvor. Der Zuwachs um 24,70 Prozent, sei mehr als genug, um den Rückgang an verkauften Wo¬chenkarten auszugleichen. 54 da¬von wurden vergangenes Jahr an die Radfahrer gebracht und da¬mit 54 weniger als 2004. Mit 1869 Tageskarten konnte die Radstati¬on 2,19 Prozent zulegen. 35 Jah¬reskarten gingen über den Ver¬kaufstresen (32 waren es 2004), und bergauf ging es bei den Schü¬lerjahreskarten: 23 gegenüber 13 in 2004 wurden im Vorjahr abge¬geben.
Richtig rund lief das Geschäft mit den Chipkarten. Mit ihr kann der Radler auch außerhalb der Geschäftszeiten und rund um die 'Uhr zu seinem Drahtesel gelan¬gen. „Das wird sehr rege ge¬nutzt" , freut sich Bockey über den Anstieg von fast 72 Prozent bei den Chipkarten pro Monat: 127 davon verkauften die Mitarbeiter der Radstation. Die Chipkarte pro Jahr wurde 49 Mal verlangt, 2004 war dies 44 Mal der Fall.
Keine große Rolle spielt der Fahrradverleih, der vor allem im Sommer genutzt werde. wurde ein solches Vehikel im Vor¬jahr verliehen. Die Codierung wurde 16 Mal in Anspruch ge¬nommen (2004: 22 Mal).
Mit Blick auf die drei wesentli¬chen Ziele, die mit der Einrich¬tung rund ums Zweirad verfolgt werden, zeigt sich der Pro-Ar¬beit-Geschäftsführer zufrieden. „Wir nutzen die Radstation als Trainingsfeld für Wiedereinglie¬derungsmaßnahmen", nennt er den arbeitsmarktpolitischen As¬pekt und findet: „Das hat sich gut bewährt".
Diese Arbeit geht einher mit der Kernfunktion, den Kunden für deren Rad eine bewachte, vor Diebstahl und Witterung ge¬schützte Unterstellmöglichkeit zu bieten. „Es gibt einen großen Berg vieler kleiner Serviceleis¬tungen", ergänzt Helmut Schmeck, der mit Wolfgang Krink die Radstation betreut, dass noch manche Auskunft und mancher Handgriff dazu kommt, um für den Reisenden öffentliche und umweltfreundliche Ver¬kehrsmittel attraktiv zu gestal¬ten. Sie sind es denn auch, die helfen, wenn eine Frau ihr Rad die Treppen nicht hochtragen kann.
Zudem geht es um Vorbeugung und Sicherheit im Bahnhof. Die Radstationsmitarbeiter achten mit Argusaugen darauf, ob uner¬wünschte Gäste im Bahnhof he¬rumlungern und wo Schaden ver¬hindert werden kann. Manches mal reichten, so ihre Erfahrung, „schon ein paar Worte", um die Situation zu verbessern.
„Das alles passt zusammen und funktioniert gut", resümiert Bockey den bisherigen Verlauf und wünscht sich für die künftige Wegstrecke der Einrichtung eine klare Parkregelung vor dem Bahnhof, wobei die Radstation berücksichtigt werden sollte".

