„Pro Arbeit" lotst Nachwuchs in die Berufswelt
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| Schüler der Heidbrinkschule beim Kompetenzcheck in der Metallwerkstatt |
Viel zu oft brechen jugendliche ihre Ausbildung ab. Hinter diesem folgenreichen Schritt steckt oft die Erkenntnis, dass der gewählte Beruf nicht die erste Wahl war. In der Doppelstadt haben sich Stadtverwaltung, speziell die Fachstelle Übergang Schule-Beruf, Schulender Sekundarstufe und „Pro Arbeit" diesem Problem mit einem besonderen Projekt gestellt. Es ist weithin einzigartig und modellhaft: Sie laden Schülerinnen und Schüler, der achten Jahrgänge zu einem viertägigen Kompetenzcheque ein. Er machte Furore. Lehrkräfte und Schüler sind voll des Lobes. Das Projekt bringt für die jungen Leute sehr viel. Die Ergebnisse zeigen, ob der gewählte Beruf tatsächlich den persönlichen Neigungen entspricht. Die jugendlichen erfahren, ob ihre Selbsteinschätzung mit der beruflichen Realität übereinstimmt. Sie profitieren bei derWahl ihres Berufes eindeutig von den Ergebnissen des Projekts. Ort der Durchführung sind die Werkstätten von „Pro Arbeit" in St. Vit. Die Mädchen und jungen stellen sich dort in den vier Berufsfeldern Holz, Metall, Hauswirtschaft und Verkauf den beruflichen Herausforderungen, fertigen Werkstücke, bereiten in der Großküche Mahlzeiten zu und setzen sich mit Marke¬ting und Rechnungswesen des Ein¬zelhandels auseinander. Die „Pro-Arbeit" – Mitarbeiter Andrea Brinkrolf, Manfred Ansbeck, Willi Seidl und Susanne Keller betreuen die jugendlichen pädagogisch für¬sorglich; zudem checken sie an den vier Projekttagen die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den vier Bereichen ab. Nicht nur Auffassungsgabe, die Bereitschaft etwas Neues zu lernen, Fein¬motorik und Kommunikationsfähigkeit stehen dabei im Blickpunkt. Ebenfalls die Grundqualifikationen wie Teamgeist und Pünktlichkeit spielen bei dem Checke eine Rolle. Die Ergebnisse des Checks werden mit den Schülern eingehend besprochen. Sie sind eine sehr gute Grundlage für die Selbsteinschätzung der jugendlichen sowie ihre Berufswahl.


