12 000 Tonnen Sperrmüll gesammelt
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| Zehnjähriges Bestehen wurde jetzt im Recyclinghof gefeiert. Viele Gäste und die Mitarbeiter feierten gemeinsam. |
Rund 1000 Anlieferer im Monat nutzen die Dienste des Recyclinghofs Herzebrock-Clarholz. Das sind ausschließlich Bürger der Gemeinde. Denn ihren Sperrmüll dürfen nur Herzebrock-Clarholzer in der Einrichtung abgeben. „Fast 12 000 Tonnen in den vergangenen zehn Jahren“, summierte Manfred Bockey, Geschäftsführer des Vereins Pro Arbeit. Davon seien letztlich nur 3000 Tonnen als Restmüll auf die Deponie gegangen, freut er sich über die anderen 9000 Tonnen, die auf unterschiedliche Art und Weise weiterverwendet worden sind. Das „kleine Jubiläum“ des zehnjährigen Bestehens des Recyclinghofs nahmen alle Beteiligten zum Anlass, eine positive Bilanz zu ziehen. Ob unter Entsorgungs- oder sozialpolitischen Gesichtspunkten: Das Zusammenwirken von Gemeindeverwaltung, dem Verein Pro Arbeit als Betreiber und der Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh (GEG) wird als fruchtbar bewertet. Die Verbindung von Arbeitsmarktpolitik und der Nachhaltigkeit des Recycling sei positiv zu bewerten, so Bockey. „Und alle waren erstaunt, wie gut das Angebot durch die Bürger angenommen wurde“, gab er den Dank an die Einwohner zurück. Gottfried Pavenstädt freute sich als stellvertretender Bürgermeister, mit dem Herzebrock- Clarholzer Recyclinghof ein Vorzeigeobjekt im Kreis zu haben. „Wir sehen, Ökologie und Finanzen, das passt auch zusammen. Hier ist alles im grünen Bereich“, wandte er sich mit einem Dank an die Mitarbeiter. Dass die Entsorgungswelt vor zehn Jahren noch anders strukturiert war, betonte GEG-Geschäftsführer Rüdiger Klei. Die Herzebrock-Clarholzer Einrichtung habe insofern Modellcharakter, „als hier vor Ort auch gebrauchte Möbel aus dem Wiederverwertungskreislauf zum Verkauf angeboten werden„. CDU-Ratsfrau Berthild Wördemann freute sich über die gute Resonanz, die das Projekt Recyclinghof auch bei vielen Arbeitslosen findet. „Der Herzebrock- Clarholzer Recyclinghof ist wirklich beliebt“, stellte sie fest. Manfred Bockey erläuterte, dass die Arbeit auf dem Recyclinghof Teil eines Maßnahmenpakets sei. Sechs bis zwölf Monate sind die Arbeitslosen hier beschäftigt, flankiert von Qualifizierungsund sozialpädagogischen Maßnahmen. „Die Mitarbeiter müssen sich jeden Tag bewähren, auch im Umgang mit den Menschen“, lobte Bockey ihren Einsatz. Diesen stellten sie auch beim Empfang der Gemeindevertreter und Bürger, die zum zehnjährigen Bestehen des Recyclinghofes kamen, unter Beweis.


