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Pressespiegel

Erschienen am: 14-10-08
Quelle: "Die Glocke"
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Nachrichten Übersicht für: Pressespiegel

Seite: 1. Nachrichten insgesamt: 12

    Second-Hand-Kaufhaus zieht bis zu 400 Kunden pro Woche an.

    Das Mix-Max in Oelde hat sich erfolgreich ntwickelt: Rund 400 Kunden pro Woche besuchen das Second-Hand-Kaufhaus, in dem Erwerbslose für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert werden. (V. l.).Thomas Bücker (Betriebsleiter Mix-Max), Manfred Bockey (Geschäftsführer Pro Arbeit), Ulrike Ottenottebrock-Völker (Projektleiterin von Pro Arbeit in Oelde) und Jobpate Norbert Pinkerneil ziehen eine positive Bilanz des Projekts. 

    Es ist eine Erfolgsgeschichte, die der Verein Pro Arbeit Oelde und das Projekt Recyclingzentrum Mix-Max in den vergangenen fünf Jahren geschrieben haben. „Anfangs wurden insgesamt etwa 20 Teilnehmer beschäftigt, qualifiziert und betreut. Mittlerweile werden im Mix-Max rund 50 Arbeitsgelegenheiten als Beschäftigungsund Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten“, bilanziert Ulrike Ottenottebrock-Völker, Projektleiterin für Pro Arbeit in Oelde.
    Allein in diesem Jahr habe Pro Arbeit Oelde insgesamt 244 Teilnehmer betreut. Mehr als die Hälfte von ihnen sei im Mix-Max und Recyclingzentrum eingesetzt worden. Pro-Arbeit-Geschäftsführer Manfred Bockey erinnert sich: „Im Mix-Max haben wir mit vier Sofas und zwei Sesseln, verteilt auf 1000 Quadratmeter Hallenfläche, angefangen.“ Heute sei das Mix-Max ein großes Kaufhaus, das wöchentlich 300 bis 400 Kunden anziehe, die Spenden abgäben oder dort einkauften. Das Angebot reicht von Büchern über Haushaltswaren, Geschirr und Möbel bis zu Kinderkleidung und -spielzeug sowie Schuhen und Dekorationsware.
    Jede Spende und jeder Kauf fördert die Maßnahme“, betont Ulrike Ottenottebrock-Völker. Wer das Mix-Max unterstütze, erkenne damit auch die Tätigkeit der Langzeitarbeitslosen an, deren Selbstbewusstsein dadurch gestärkt werde. Ziel von Pro Arbeit Oelde ist es, Erwerbslose wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Engen Kontakt hält der Verein deshalb zu örtlichen Unternehmen“, sagt Manfred Bockey. „Durch die Maßnahmen lernen wir die Stärken der Erwerbslosen kennen und können diese den Firmen empfehlen.
    Sechs Monate etwa würden die Teilnehmer in der Maßnahme betreut. Bis zu 200 Euro Aufwandsentschädigung zusätzlich zum Arbeitslosengeld II erhielten diese für ihren Einsatz, beri

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    Job-Paten und Pro Arbeit setzen auf Beschäftigungsförderung

     
    Die Oelder Job-Paten und Pro Arbeit möchten über die Job-Perspektive, ein Beschäftigungsprogramm des Bundes für langzeitarbeitslose Menschen mit Vermittlungshemmnissen, Personen in Arbeit bringen. Das Bild zeigt (v. l.) die Job-Paten Peter Kobrink, Albert Wesemann, Peter Tiggesbäumker und Norbert Pinkerneil sowie Manfred Bockey, Geschäftsführer von Pro Arbeit. 

    Menschen mit Handicaps eine Perspektive geben

    Von unserem Redaktionsmitglied EVA HAUNHORST Oelde (gl). Wie schwer es für langzeitarbeitslose Menschen mit sogenannten Vermittlungshemmnissen ist, eine Stelle zu finden, das wissen die Oelder Job- Paten nur zu gut. Schließlich halten sie engen Kontakt zu den heimischen Firmen und kennen deren Ansprüche an ihr Personal. Gemeinsam mit Pro Arbeit haben die Job-Paten daher jetzt die Initiative ergriffen: Sie möchten die Job-Perspektive, ein Programm des Bundes zur Beschäftigungsförderung, in den Unternehmen bekannter machen und versuchen, Jobsuchenden so neue Chancen zu eröffnen. Um ihr ehrenamtliches Engagement, das sie vor rund zweieinhalb Jahren gestartet haben, auf eine breitere Grundlage zu stellen, haben die Job-Paten sich zunächst eine neue Struktur gegeben: „Wir haben die Aufgaben auf zusätzliche Schultern verteilt, damit das Ehrenamt kein Vollzeitjob wird“, erläutert Norbert Pinkerneil. Er ist seit Anfang des Jahres Sprecher der Gruppe, die derzeit aus zehn Männern besteht und gern auch einmal Frauen in ihren Reihen begrüßen würde. Peter Kobrink ist Ansprechpartner im Bereich Vermittlungen in Arbeit / Patenschaften und hält intensiven Kontakt zu den Unternehmen. Peter Tiggesbäumker hat es sich zur Aufgabe gemacht, weitere Kontakte zur Wirtschaft zu knüpfen und aktuelle Themen in die Betriebe hineinzutragen. Albert Wesemann schließlich ist erster Ansprechpartner beim Thema Job-Perspektive. Dieses Programm habe der Bund aufgelegt, um Menschen zu unterstützen, die arbeitswillig seien, aber mehrere Handicaps hätten und daher derzeit von den Fallmanagern nicht vermittelbar seien, erläutert Pinkerneil. „Für diese Leute ist ein besonderes Angebot nötig“, betont er. Daher übernehme die Arbeitsagentur einen Beschäftigungszuschuss von bis zu 75 Prozent der Kosten. Dass es

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    In der Werkstatt schmieden Schüler berufliche Pläne

     

    Holz als zweite Wahl: Bastian Bröckelmann (14) will eigentlich Mechaniker werden.

    Bastian weiß schon sehr genau, was er werden will: Landmaschinenmechaniker. Ahmad malt sich seine Zukunft als Automechaniker aus. Pascal hingegen kann sich gut vorstellen, beim Werkstoff Holz zu bleiben und sich um einen Ausbildungsplatz zu bemühen. Die 14-Jährigen sind drei von 16 Achtklässlern der Matthias-Claudius-Hauptschule Rheda, die an einem Berufsorientierungsprojekt in der Tischlerwerkstatt des Vereins Pro Arbeit in St. Vit teilnehmen. Angestoßen von der Gruppe Lokale Agenda 21, haben sich die Hauptschule, der Verein und die Stadt Rheda-Wiedenbrück zu diesem Projekt zusammengefunden. Im Bereich Metall besteht mit dem Simonswerk eine entsprechende Kooperation in Sachen „Übergang Schule-Beruf“. Kurz vor dem Abschluss des ersten Holz-Übungslehrgangs, der mit den Sommerferien endet, ziehen die Beteiligten eine durchweg positive Bilanz. Über das Engagement und Durchhaltevermögen, das die Hauptschüler an den Tag gelegt hätten, sind Ursula Schulze Grachtrup von der Agenda-Gruppe, Manfred Bockey, Brigitte Kaese und Nina Engelbert von Pro Arbeit, Technik- und Klassenlehrer Thomas Koch von der Matthias-Claudius- Schule sowie Klaus Giljohann und Annette Vogt von der Stadtverwaltung gleichermaßen erfreut. Zumal da die Schüler (in drei Gruppen aufgeteilt) in ihrer Freizeit wöchentlich zwei Stunden in der „Probierwerkstatt“ unter der Leitung von Tischler Willi Seidl gearbeitet haben.

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    Realität erleben

     

    Genauigkeitist gefragt: Ahmad Osman(14) undPascal Herzberg(14,v.l.) bauen einen Halter für Küchenrollen

    Schüler sammeln erste praktische Erfahrungen in einem Betrieb. In der Werkstatt von ProArbeit ist es ruhig. Nur leise Schleifgeräusche und ab und zu einige Hammerschläge sind zu hören. Die Jugendlichen, die anden Werkbänken stehen, sind konzentriert bei der Sache. Schließlich haben sie sich freiwillig für die Probierwerkstatt gemeldet, die der Verein in Kooperation mit der Lokalen Agenda 21 und der Stadt an der Matthias-Claudius- Schule organisiert hat. Die Lokale Agenda 21 war es, die sich im vergangenen Jahr vorgenommen hatte, ein Projekt im Bereich „Übergang Schule-Beruf“ zu initiieren. „Die Schüler sollen sich in mögliche Berufe nicht nur einlesen, sondern richtig rein schauen können“ sagt Ursula Schulze-Grachtrup. In gemeinsamen Gesprächen mit Schulleiter Reinhard Mader und der Projektentwicklerin von Pro Arbeit, Brigitte Kaese, wurde die Probierwerkstatt ins Leben gerufen.

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