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Erschienen am: 16-12-09
Quelle: "Die Glocke"
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Nachrichten Übersicht für: News, Tipp des Monats, Pressespiegel

Seite: 7. Nachrichten insgesamt: 25

Kreis und GT aktiv wollen Finanzloch stopfen

Die dunklen Wolken über der Zukunft der Arbeitslosenberatung und der Arbeitslosenzentren im Kreis scheinen sich zu lichten. Trotz Wegfalls der Landesförderung dürfte die Beratungsarbeit weitergehen – zumindest 2009.

Zwar hat der Ausschuss für Arbeit und Soziales gestern noch kein empfehlendes Votum abgegeben und die Entscheidung dem Kreisausschuss am nächsten Montag überlassen, aber die Signale waren eindeutig. Mit 60 000 Euro will der Kreis 2009 den größten Teil des 105 000-Euro- Finanzlochs („Die Glocke“ berichtete) stopfen. Weitere 45 000 Euro soll GT aktiv als Einzelförderung beisteuern.

SPD und Grüne begrüßten den Vorschlag der Verwaltung bereits definitiv. Die CDU will das Thema am Donnerstag erst noch in der Fraktion diskutieren, ist aber nach den gestrigen Meinungsäußerungen auch klar auf Zustimmungskurs. Allerdings gebe es den Grundsatzbeschluss, der Kreis springe bei Projekten nicht für ausfallende Landesmittel ein.

Ende September hatte das Land der Arbeitslosenselbsthilfe Gütersloh, dem Verein „Pro Arbeit“ in Rheda-Wiedenbrück und der Gesellschaft für Arbeit und Berufsförderung (Gab) in Halle Fördermittel für drei Halbtags- Beratungsangebote gestrichen, weil es selbst keine entsprechenden Gelder mehr aus dem Europäischen Sozialfonds bekam. Düsseldorf sah die Kommunen und die Hartz-IV-Gesellschaften in der Verantwortung. Im vorigen Jahr betreuten die drei Organisationen in Gütersloh, Halle, Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock und Verl rund 1017 Bürger.

„Durchaus erfolgreiche Arbeit“ bescheinigt die Kreisverwaltung den Beratungsstellen. Man könne „keinesfalls von einem unverhältnismäßigen Angebot“ sprechen. Es sei „sinnvoll und auch wirtschaftlich, eine unabhängige Beratung zu etablieren“. Der Ausschuss sah das nicht anders und begrüßte den Vorschlag, jede Beratungsstelle 2009 mit je 20 000 Euro zu fördern. GT aktiv darf die verbleibende Lücke von 45 000 Euro zwar nicht pauschal aus Eingliederungsmitteln schließen, will aber 2009 über Unterstützung in Einzelfällen den Fortbestand der niederschwelligen Beratung sichern.

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Second-Hand-Kaufhaus zieht bis zu 400 Kunden pro Woche an.

Das Mix-Max in Oelde hat sich erfolgreich ntwickelt: Rund 400 Kunden pro Woche besuchen das Second-Hand-Kaufhaus, in dem Erwerbslose für den ersten Arbeitsmarkt qualifiziert werden. (V. l.).Thomas Bücker (Betriebsleiter Mix-Max), Manfred Bockey (Geschäftsführer Pro Arbeit), Ulrike Ottenottebrock-Völker (Projektleiterin von Pro Arbeit in Oelde) und Jobpate Norbert Pinkerneil ziehen eine positive Bilanz des Projekts. 

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die der Verein Pro Arbeit Oelde und das Projekt Recyclingzentrum Mix-Max in den vergangenen fünf Jahren geschrieben haben. „Anfangs wurden insgesamt etwa 20 Teilnehmer beschäftigt, qualifiziert und betreut. Mittlerweile werden im Mix-Max rund 50 Arbeitsgelegenheiten als Beschäftigungsund Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten“, bilanziert Ulrike Ottenottebrock-Völker, Projektleiterin für Pro Arbeit in Oelde.
Allein in diesem Jahr habe Pro Arbeit Oelde insgesamt 244 Teilnehmer betreut. Mehr als die Hälfte von ihnen sei im Mix-Max und Recyclingzentrum eingesetzt worden. Pro-Arbeit-Geschäftsführer Manfred Bockey erinnert sich: „Im Mix-Max haben wir mit vier Sofas und zwei Sesseln, verteilt auf 1000 Quadratmeter Hallenfläche, angefangen.“ Heute sei das Mix-Max ein großes Kaufhaus, das wöchentlich 300 bis 400 Kunden anziehe, die Spenden abgäben oder dort einkauften. Das Angebot reicht von Büchern über Haushaltswaren, Geschirr und Möbel bis zu Kinderkleidung und -spielzeug sowie Schuhen und Dekorationsware.
Jede Spende und jeder Kauf fördert die Maßnahme“, betont Ulrike Ottenottebrock-Völker. Wer das Mix-Max unterstütze, erkenne damit auch die Tätigkeit der Langzeitarbeitslosen an, deren Selbstbewusstsein dadurch gestärkt werde. Ziel von Pro Arbeit Oelde ist es, Erwerbslose wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Engen Kontakt hält der Verein deshalb zu örtlichen Unternehmen“, sagt Manfred Bockey. „Durch die Maßnahmen lernen wir die Stärken der Erwerbslosen kennen und können diese den Firmen empfehlen.
Sechs Monate etwa würden die Teilnehmer in der Maßnahme betreut. Bis zu 200 Euro Aufwandsentschädigung zusätzlich zum Arbeitslosengeld II erhielten diese für ihren Einsatz, beri

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